Sonntag, 12. September 2010

NINE ELEVEN PART 2

Immer wieder frage ich mich – welcher Hass, welcher Glauben, welche Motivation steckte hinter diesem Attentat, welches 2985 Menschen umbrachte und Millionen von Menschen in Wut und Trauer versetzte.
In einem Dokumentationsfilm von 9/11 wurden mehrere Angehörige der Toten interviewt um den Leidensweg der einzelnen Betroffenen aufzeigen zu können.

Eine der eindrücklichsten Geschichte war die eines älteren Mannes, deren Tochter im World
Trade Center arbeitete.
Er erzählte, dass sie beide seit Jahren verstritten waren und schon lange kein richtiges Wort mehr gewechselt hatten, bis zum 11. September 2001:
Seine Tochter rief ihn an, währenddessen er im Fernseher das Unglück beobachtete und betete. Sie entschuldigte sich bei ihm für den Streit und bedankte sich für die wunderschöne Kindheit bei ihrem geliebten Vater. Das war das letzte Gespräch welches sie ihn ihrem jungen Leben führte, denn wenige Minuten danach stürzte der Südturm ein und riss damit auch sie ihn den Tod.

Um sich würdevoll von den Toten zu Verabschieden veranstaltete man eine Trauerfeier in New York, welche man im Fernseher ausstrahlte.

Verantwortlich für das Attentat und die unglaubliche Trauer machte man Osama bin Laden, welcher jedoch Jahre lang abstritt, dass er die Planung und einen Teil der Finanzierung übernahm.
Erst nachdem man ein Video entdeckte, welches allen klar machte, dass er einer der Auftraggeber war, gab er es zu.

Wie ist man nur für so etwas fähig?
Erweckt eine solche Tat keine Schuldgefühle?

Verstehen werde ich es wohl nie, doch damit abfinden muss wohl nicht nur ich mich damit.

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